Klimastreik Aachen 21. Juni

Bilder

DPE 1895 bei der Einfahrt in den darmstädter HBF. Die OG Darmstadt lief zu Fuß vom Bahnhof zum Parkhaus am Tivoli-Stadion. Die Ortsgruppe aus Darmstadt schloss sich dem Zug beginnend an der RWTH an. Am Samstag blieb die OG Darmstadt nicht zusammen.

Einladung

Vom 21. bis zum 23. Juni finden in Aachen verschiedene Demonstrationen und Aktionen diverser Organisationen statt.

  • Am Freitag, den 21. werden sich ab 12:00 verschiedene Demonstrationen von Fridays for Future Richtung Stadtmitte in Bewegung setzen.
  • Am Samstag findet an der Kante zum Tagebau Garzweiler eine Demo zum Aktionstag von Alle Dörfer Bleiben statt.
  • Während des gesamten Wochenendes werden Aktivistinnen und Aktivisten von Endegelände Aktionen zur Blockade der Kohleförderung durchführen. FFF ruft offiziell nicht zu Endegelände auf, jedoch können Teilnehmende dieser Aktionen auch unseren Sonderzug nutzen. Da die Aktionen von Endegelände friedlich sind und das selbe Ziel, wie FFF verfolgen, erklärt die Ortsgruppe Darmstadt ihre Solidarität mit Endegelände.

Sonderzüge zur Anfahrt

Fridays for Future organisiert Sonderzüge nach Aachen, der geplante Zug durch Hessen und der durch Bayern werden zusammengelegt. Halte in Hessen bleiben in Darmstadt und Frankfurt. Die genauen Abfahrtzeiten und Gleise können sich noch ändern.

Es gibt eine Whatsappgruppe für alle, die in Darmstadt zusteigen.

Hinfahrt Donnerstag, 20. Juni 2019 ab Darmstadt Hbf
14:57 Gleis 5
an Aachen Hbf
19:21
Rückfahrt Sonntag, 23. Juni 2019 ab Aachen Hbf
11:10 Gleis 8
an Darmstadt Hbf
14:33 Gleis 10

Bis zum 7.6. war der Erwerb von ermäßigten Tickets für 35€ möglich. Ab jetzt ist der kostendeckende Preis von 45€ pro Ticket voreingestellt. Man kann diesen auf einen Mindestpreis von 40€ heruntersetzen.

Diese beinhalten die An- und Abreise mit dem Zug, ein Abendessen am Freitag sowie eine Übernachtungsmöglichkeit in einer Sporthalle einem Parkhaus in Aachen. Sanitäranlagen können im Tivoli-Stadion direkt nebenan genutzt werden.

Zum Online-Ticketverkauf

Auch von Heidelberg aus wird die Anreise über Darmstadt empfohlen.

Mitzubringen

Wir empfehlen, folgende Dinge zur Demo mitzunehmen:
  • Geeignete Kleidung
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Flasche für Getränke (aber am besten keine Glasflasche)
  • Zum Transport einen Rucksack

Es ist vorgesehen, Gepäck vor der Demo in einer Sporthalle abstellen zu können. Es ist aber nicht auszuschließen, dass hier etwas nicht klappt und der Rucksack während der Demo getragen werden muss. Da auch der Platz im Zug begrenzt sein wird, sollte also auf unnötiges Equipment verzichtet werden.

4 Gedanken zu „Klimastreik Aachen 21. Juni

  1. Dem Ökowahn (Öko-Neo-Marxismus) und dem Versuch einer globalen Weltordnung hält Gott selbst entgegen (3. Moses 26 3-6):

    „Wenn ihr nach meinen Satzungen wandelt und meine Gebote beobachtet und haltet,
    dann werde ich euch Regen geben zur rechten Zeit und das Land wird seinen Ertrag geben, und die Bäume des Feldes werden voller Frucht sein.
    Die Dreschzeit wird bei euch bis zur Weinlese reichen, und die Weinlese wird bis zur Saatzeit reichen. Und ihr werdet euer Brot essen bis zur Sättigung und werdet sicher in eurem Land wohnen.“

    1. Was auch immer sich der MENSCH, der diese Zeilen vor Jahrtausenden frei erfunden hat, dabei gedacht hat – eine Kritik an einer Neo-Marxistischen Weltordnung ist das jedenfalls nicht.

      Unabhängig davon hat Fridays for Future nichts mit Neo-Marxismus zu tun.

      Die meisten Menschen in Industrieländern führen heute – gestützt durch die Ausbeutung fossiler Energieträger – ein Leben, dass sich Ihr Moses vermutlich nicht einmal für das Paradies vorgestellt hätte.

      Wir stützen unsere Forderungen auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Unabhängig davon, was diverse, religiöse Schriften sagen oder nicht sagen wird die Durchschnittstemperatur auf der Erdoberfläche aufgrund von erhöhten Mengen an Treibhausgasen in der Atmosphäre um mehrere Grad ansteigen. Ab wann es wirklich ungemütlich wird, ist schwer zu sagen. Aus Ihrem Textausschnitt abzuleiten, dass es ein Wahn sei, es lieber nicht darauf ankommen zu lassen, bezeichne ich mal als gewagt.

      Welche Meinung der antike Autor zu einer häuserblock großen Maschine aus massivem Stahl (vermutlich mehr, als die gesamte Menschheit vor 3.000 Jahren abgebaut hatte) gehabt hätte, die herkarweise Landschaft umgräbt, lasse ich mal offen.

  2. Merkt Ihr eigentlich nicht, wie lächerlich ihr Euch macht? demonstriert für eine bessere Welt, Sonderzüge nach Aachen?….. fahren die mit Luft?, jede Menge PET Flaschen bei der Demo? lösen die sich in Luft auf? Besucher aus der ganzen Welt, es tut sich die Frage auf, wie sind die angereist? geschwommen oder gerudert? bestimmt!!! wir müssen ja die Welt retten!!!!, Welche Rohstoffe werden für eure Handys etc. in den 3.Welt Ländern geraubt?, aber die sind ja weit weg von der Presse. es gibt mit Sicherheit sinnvollere Sachen die Welt zu retten

    1. Habe Ihren Kommentar mal in den Aachenfahrt-Beitrag verschoben.

      Ok, also dass eine Bewegung, die es erst seit einem halben Jahr gibt, ein finanzielles Risiko von 200.000€ auf sich nimmt, um so viele Teilnehmende wie möglich mit Sonderzügen zu transportieren – was Dank E-Lok die umweltfreundlichste Methode ist – finde ich nicht lächerlich.

      Die aller meisten sind mit Sonderzügen oder -bussen angereist. Bei welcher anderen Großveranstaltung ist das so? Das Zugpersonal hat auf der Rückfahrt eine Durchsage gemacht, dass auf der Hinfahrt mit 800 Menschen an Board (nur) 1+1/2 Säcke Müll angefallen sind. Das meiste davon Papiertaschentücher aus den Klos.

      Ich habe für die Demo zum ersten mal in diesem Monat eine PET-Flasche gekauft und die das ganze Wochenende lang aufgefüllt. Nachher wandert die in den Pfandautomat. Wir haben im Zug eine mobile Küche mitgenommen. Es gibt Fotos, wie Töpfe und Kocher über den Bahnsteig getragen werden. Auf diese Weise haben wir erstaunlich viele Menschen quasi abfallfrei ernähren können. Ich weiß noch, wie wir bei einer Klassenfahrt mal ein leeres Fußballstadion kurz nach einem Spiel besichtigt haben und eine Armada an Aufräumpersonal quasi mit Schneeschiebern durch die Sitzreihen gelaufen ist, um die Müllberge zusammen zu kehren.

      Ich war mir nicht sicher, wie gut die Versorgung klappen wird und war am Freitag noch im Supermarkt. Von diesem Einkauf stammt der größte Teil des Mülls, den ich an den 4 Tagen produziert habe. Hätte ich das Wochenende normal zu Hause verbracht, wäre vermutlich sogar noch mehr angefallen.

      Ich hoffe, die Sonderzug-Aktion hat genug junge Mitreisende davon überzeugen können, dass Bahnfahren cool ist und dass die sich nicht mit 18 alle erst mal ein Auto kaufen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.