Fridays for Future in Darmstadt

Wir sind Schüler*innen, Studierende und Auszubildende aus Darmstadt und Umgebung, die monatlich zum Klimastreik aufrufen. Wir sind ein sehr großes Orgateam mit einem ebenso großen Meinungsspektrum und wollen euch auf dieser Website Einblicke in unsere Arbeit geben. Wenn du auch mitwirken möchtest, schaue dich hier um.

Nächste Events:

Darmstadt for Future Kalender (darmstadt.data)
Fr 14th Feb
midday
16:00
#Ein Jahr nur Blockiert
Ein Jahr nur Blockiert! FridaysForFuture Darmstadt Feiert ein Jahr. Kommt ALLE. Es geht um 12 Uhr am Lui los. Mehr Infos unter darmstadtforfuture.de
Luisenplatz
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Sa 7th Mrz
9:00
18:00
Klima Barcamp
Verbindliche Anmeldung unter qundg.de/klimabarcamp/
Mainzer Landstraße 106, Darmstadt
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Globaler Klimastreik 24. April 2020

24. April 2020 – auch hier in Darmstadt.

Die Brände in Australien und im Amazonas, die Dürren in Florida und Kenia, die Überschwemmungen von Tuvalu und Venedig sind nur einige Beispiele für die schreckliche Realität der Klimakrise für Millionen von Menschen. Gleichzeitig sind die Proteste für Klimagerechtigkeit größer denn je – gegen die Zerstörung von Landstrichen in Nigeria durch große Ölkonzerne, für den Erhalt ihrer Dörfer statt den Abbau von Steinkohle in Sibirien, für die Rechte von Kleinbäuer*innen in Indien, gegen die Brandrodungen im Amazonas. Weltweit werden am 24. April hunderttausende Menschen streiken und den Druck auf die reaktionären Kräfte noch größer machen. Wenn die Bundesregierung im Kampf gegen die Klimakrise versagt, die Verkehrswende blockiert und allen Ernstes 2020 mit Datteln IV noch ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen lassen will, sagen wir laut und deutlich: Nicht mit uns! Wir tragen unseren Protest vor die Rathäuser und auf die Marktplätze, vor die Ministerien und in die Klassenzimmer, in Konzernzentralen und auf Straßenkreuzungen. Am 24. April werden wir überall laut und unbequem sein – wir stehen zu unserer Forderung: 1,5-Grad-Ziel einhalten, Klimagerechtigkeit jetzt!

Save-the-Date Material

Folgende Sharpics sind nur Save-the-Date-Materialen – also nur vorläufiges Material.

Save-the-Date „Quadrat“ (1:1)

Save-the-Date „Quer 1“ (9:16)

Save-the-Date „Quer 2“ (2:5)

1 Jahr FFF Darmstadt

Am 14. Februar 2020 startet um 12:00 eine Demo unter dem Motto „Make Love not CO2“. Wir freuen uns über ein Jahr Fridays for Future in Darmstadt.

Zu diesem Anlass haben wir die Abstimmung über die Route dieses mal öffentlich gemacht. Hier das Ergebnis:

Wir werden also versuchen, die Route, wie am 14.6. anzumelden.

Sponti wegen Siemens

Siemens beteiligt sich an der Bahntechnik (Signalanlagen) für die Infrastruktur zur geplanten Carmichael-Kohlemiene in Australien. Wir denken, dass Siemens hier seiner Verantwortung nicht gerecht wird und haben bereits letzte Woche eine Mailaktion gestartet, in der wir Siemens dazu aufgefordert haben, aus dem Projekt auszusteigen.

Siemens‘ CEO Joe Kaeser hat darauf gestern nachmittag mit einer ausführlichen Stellungnahmehttps://press.siemens.com/global/en/news/joe-kaeser-adani-carmichael-project reagiert. Darin verteidigt er das Engagement von Siemens, nach dem Motto der Ausstieg Siemens‘ aus dem Projekt würde dieses nicht aufhalten und eine Kohlemiene mit sicherer Infrastruktur sei immer noch besser, als eine Kohlemiene mit unsicherer Infrastruktur. Er betont, ein Ausstieg aus dem Projekt hätte gravierende vertragsrechtliche Konsequenzen und Siemens leiste ansonsten einen sehr ambitionierten Beitrag zum Klimaschutz.

Wir fragen: Hat Siemens vor Projektbeginn gegenüber Adani klar gestellt, dass der Konzern sich klar gegen den Bau der Miene ausspricht und den Verantwortlichen davon abrät, zum jetzigen Zeitpunkt ein so langfristig ausgelegtes Kohleenergieprojekt anzufangen? Da Siemens auch Windkraftanlagen baut, wäre das sogar eine eigennützige Empfehlung im Rahmen marktwirtschaftlicher Interessen.

Wir fragen, ob Siemens umgekehrt ausschließt, Adani wegen Vertragsbruch zu verklagen, sollte das Projekt aus einem anderen Grund nun doch noch scheitern.

Uns ist bewusst, dass die Carmichaelmiene Kohle für Indien und Bangladesh liefern soll, wo diese günstige Energie und damit potentiell Wohlstand in ein Land bringen kann, in dem die meisten Menschen heute unter deutlich schlechteren Umständen leben, als wir in Europa und das pro Kopf weniger als ein zwanzigstel an CO2 ausstößt, wie Deutschland.

Die Klimakriese lässt es schlichtweg nicht zu, dass jetzt sämtliche Entwicklungsländer eine Industrialisierung auf Basis fossiler Energieträger umsetzen, so wie das in Europa passiert ist. Wir müssen Wege finden, wie eine Industrialisierung sofort auf Basis erneuerbarer Energieträger erfolgen kann. Siemens könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Doch jeder Euro, der jetzt in fossile Energieträger investiert wird, schmälert die Möglichkeiten, die CO2-neutrale Projekte haben.

Berichten zufolge haben andere Bahnzulieferer den Auftrag bereits abgelehnthttps://www.pressenza.com/de/2020/01/fatale-entscheidung-zur-kohlemine-siemens-haelt-an-adani-deal-fest/, sodass der Ausstieg Siemens‘ aus dem Projekt tatsächlich etwas hätte bewirken können. Dies verschweigt Kaeser in seiner Stellungnahme. Auch dass, wie Kaeser schreibt, die Miene im Einverständnis mit der indigenen Bevölkerung Australiens gebaut würde, ist offenbar falsch.https://www.gfbv.de/de/news/adani-entscheidung-von-siemens-9907/

Ebenso, dass er sich mit der Führung von FFF Deutschland getroffen haben will. Fridays for Future ist eine dezentral organisierte Bewegung ohne eine deutschlandweite Führung. Siemens hatte zuvor Explizit Luisa Neubauer eingeladen. Hier verrät die Wortwahl Kaesers einiges über seine Denkweisen. Subtil nennt er FFF-Aktivist*innen Klimahysteriker.

Diese Ausdrucksweise ist typisch für Konzernleitungen, die zuerst eben doch den Profit in den Vordergrund stellen und nicht ihre Verantwortung für das Klima.

Darum sind wir am Montagabend um 17:00 zu einer Spontandemo zusammengekommen und ermahnen die Geschäftsführung von Siemens erneut, ihre Handlungsprinzipien zu überdenken.

Auf dem Weg durch den Citytunnel

Statement zu Kritik an Baumaktion

Am Freitag, den 20.12.2019 (Tag des Regenwaldes) haben wir im Rahmen unserer Demonstration zum Thema „Advent, Advent, die Erde brennt!“ einen Baum kontrolliert abbrennen lassen. Daraufhin gab es – vor Allem in den sozialen Netzwerken – viel Kritik daran. Wir haben das Gefühl, dass wir im Vorhinein nicht genügend informiert und aufgeklärt haben – das holen wir jetzt nach.

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Fahrt nach Mainz

Am 17.01.2020 mobilisieren wir zu einer Großdemo von Fridays for Future nach Mainz. Es wird im Januar dafür keine größere Demo in Darmstadt geben, nur ein kurzen Zubringer zum Hauptbahnhof.

Wir starten am 17.01. um 10:00 am Luisenplatz und laufen zum Hauptbahnhof. Dort nehmen wir um 11:03 Uhr die Bahn nach Mainz. Für alle, die kein Hessenticket o.Ä. haben und die Fahrt nicht selbst bezahlen können, werden wir Gruppentickets kaufen. Dazu bitte rechtzeitig am Hauptbahnhof sein.

Brandbrief an die Darmstädter Stadtregierung

Darmstadt, 23. November 2019

Sehr geehrter Herr Partsch, Sehr geehrter Magistrat, Sehr geehrte Fraktionsmitglieder der regierenden Fraktionen, 

nach Veröffentlichung der aktualisierten Klimabilanz Darmstadts mussten wir mit Schrecken feststellen, dass Darmstadt beim Klimaschutz versagt. In den letzten Jahren wurden in der Stadt Darmstadt nur 1,2 % klimaschädliche Emissionen pro Jahr eingespart. Bei diesem Pfad wird die Stadt erst 2076 Klimaneutralität erreichen. Das bedeutet nicht nur, dass sie das Erreichen ihres selbstgesteckten Ziels (Klimaneutralität 2035) in Gefahr bringen. Nein, sie wendet sich damit auch endgültig vom Pariser Klimaabkommen ab. 

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Globaler Klimastreik am 29. November 2019

8000 KLIMARETTER:INNEN IN DARMSTADT

Eins steht fest: Wir sind viele und Wir sind laut! Danke an alle, die heute in Darmstadt und an 521 Orten bundesweit mit uns den #NeustartKlima fordern! Außerdem: Heute auf der Demo und bis Montag habt ihr noch die Chance beim KlimaEntscheid Darmstadt zu unterschreiben. Für einen #NeustartKlima in der Stadtpolitik!

„Globaler Klimastreik am 29. November 2019“ weiterlesen