S4F-Klimademo am 16. November

Liebe Darmstädter*innen und Nicht-Darmststädter*innen,
wir, die Scientists for Future Darmstadt, rufen Euch alle dazu auf, am SAMSTAG, dem 16.11. mit uns für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Viele haben bestimmt schon mal gedacht, dass es doch gut und wichtig wäre, mit den Schüler*innen gemeinsam an einem Freitag zu demonstrieren, waren aber aus beruflichen oder anderen Gründen gehindert. Daher jetzt eine Demo für mehr Klimaschutz, organisiert von Wissenschaftler*innen und unterstützt von Fridays for Future, am Samstag.
Los geht’s am Samstag, 16.11., um 11.00 Uhr auf dem Luisenplatz.
Alle sind eingeladen! Erwachsene und Kinder, Alte und Junge, Wissenschaftler*innen und interessierte Bürger*innen, Darmstädter*innen und Menschen aus der Region: Alle, die gemeinsam für ein gutes Klima kämpfen möchten!

Globaler Klimastreik am 29. November 2019

„Nach den desaströsen Ergebnissen des Klimakabinetts und kurz vor Beginn der UN Klimakonferenz (COP25) werden wir an diesem Freitag für die Einhaltung des 1,5°-Ziels auf die Straßen gehen. Was wir jetzt brauchen, ist ein #NeustartKlima: Es muss endlich Schluss sein mit Pillepalle und business as usual. Wir rufen alle Generationen dazu auf, mit dabei zu sein. Wir haben keine andere Wahl, als eine konsequente Klimapolitik durch unsere Präsenz zu erzwingen – und zusammen können wir das schaffen!“

Die Hauptdemo startet um 12:00 am Darmstadtium.

Sie wollen als Darmstädter NGO, Organisation, Verein oder Firma mit am 29.11. zur Klimademo aufrufen? Dann können Sie sich hier in unseren Unterstützerkreis-Newsletter eintragen oder uns per Mail kontaktieren.

Zubringer Demos

Bisher sind zwei Zubringerdemos zum Darmstadtium angemeldet. Diese widmen sich teils anderen Themen oder wollen einfach nur mehr Menschen zur Hauptdemo mobilisieren:

  • 10:00 am Abschiebegefängnis in Eberstadt: Eine Kundgebung am Abschiebegefängnis in Eberstadt mit anschließender Zubringerdemo zum Darmstadtium.
  • 10:30 an der TU-Lichtwiese: Diese Zubringerdemo, organisiert von den Fridays- und Students for Future, beginnt um 10:30 an der Mensa der TU-Lichtwiese und geht vorbei an der Georg-Büchner-Schule (Ca. 11:00), dem Ludwig-Georgs-Gymnasium und der Alice-Eleonoren Schule (ca. 11:30).

Klimaschutz kennt keine Pause

Große Demo in Darmstadt am 16. August – Neue Regionalgruppe Scientists for Future

Demonstration von Fridays for Future auf dem Darmstädter Luisenplatz. Die Schüler gehen im gesamten Rhein-Main- Gebiet weiterhin auf die Straße und fordern besseren Klimaschutz. Flankiert werden sie dabei auch von Scientists for Future. Darmstädter Wissenschaftler haben gerade eine eigene Regionalgruppe gegründet. © Passivhaus Institut

Darmstadt. Die Proteste von Fridays for Future (FFF) reißen nicht ab. In vielen Städten gehen Schüler und Erwachsene weiterhin auf die Straße, um für effektiveren Klimaschutz zu demonstrieren. Auch im Rhein-Main-Gebiet fanden während der Ferien Demonstrationen statt. Diese gehen nun weiter. In Darmstadt ist die nächste große Aktion für den 16. August 2019 geplant. Unterstützt werden die Aktivisten von Fridays for Future dabei auch von lokalen Wissenschaftlern. Die haben sich gerade zu einer Darmstädter Regionalgruppe von Scientists for Future zusammengeschlossen.

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Mahnwache zu IPCC-Bericht

Am Donnerstag, den 8. August hat die IPCC erneut einen Sonderbericht veröffentlicht. Dies nehmen wir zum Anlass, am darauf folgenden Freitag, den 9. August um 10:00 eine Mahnwache am Luisenplatz zu veranstalten.

Studierendenvollversammlung der TU Darmstadt

Am 15. Juli fand die Vollversammlung der Studierenden an der TU Darmstadt im Audimax statt. Eingeladen hatte der AStA.

300 Studierende aus allen Fachbereichen waren gekommen um in knapp 4 Stunden von 19:00 bis 22:40 Reden zu hören, Anträge zu stellen, zu diskutieren und abzustimmen.

Um die 50 Änderungsanträge zum Resolutionstext wurden eingereicht. Ein Großteil beschäftigte sich mit dem emotionalen Thema Mensa. Während mehrere Anträge, die 100% vegetarische oder vegane Gerichte forderten, klar abgelehnt wurden, war die Mehrheit der Anwesenden für eine 75% Quote bei vegetarischen Gerichten. Gegenüber der aktuellen Situation ist das ein starkes Signal, denn im Moment ist der größere Teil der wechselnden, warmen Gerichte sehr fleischlastig.

Pressemitteilung: AfD bei Demo

Stellungnahme der OG Darmstadt zu dem Vorfall mit AfD-Mitgliedern auf der Demo am 14.06.2019

Am Freitag, den 14.06.2019 fand unter dem Motto “Fridays for Future” wieder eine Demonstration für mehr Klimagerechtigkeit in Darmstadt statt. Es wurden 3.500 Teilnehmende gezählt.

Auf der Demo waren auch zwei Anhänger*innen der Partei “Alternative für Deutschland” (AfD). Dies sorgte für viel Unruhe und Streit während und nach der Versammlung.

Grundsätzlich hat das Organisationsteam im Konsens festgelegt, auf der Demo keine rassistischen, faschistischen, gewalttätigen, homophoben, queerphoben, antisemitischen oder klimaschutzfeindlichen Personen zu dulden. Wir sehen diese Punkte als wichtige und existenzielle Grundpfeiler der gesamten Bewegung.

Dies lässt sich – nach Rücksprache mit und Aussage eines auf Versammlungsrecht spezialisierten Rechtsanwalts – in der Praxis aber nicht durchsetzen. Die Versammlungsleitung hat kein Recht dazu Personen von Versammlungen unter freiem Himmel auszuschließen, nur die Polizei ist dazu befugt. Auch im Vorhinein ausgesprochene Kollektivausschließungen sind rechtswidrig.

Die einzige Möglichkeit ist also, einen Ausschluss durch Gespräche mit der Polizeieinsatzleitung bzw. den betroffenen Personen zu bewirken. Dies wurde von mehreren Mitgliedern des Organisationsteams, mit Verweis auf die Unruhen, probiert.

Die Anhänger*innen der AfD ließen nicht mit sich reden. Auch die Polizei handelte nicht situationsentsprechend. Daraufhin kam es zu aus unserer Sicht unschönen Tumulten zwischen Teilnehmer*innen und den AfD-Anhänger*innen.

Der später von der Polizei ausgesprochene Platzverweise und Ausschluss von der Versammlung erfolgte erst nach Schilderungen von mehreren Teilnehmer*innen über von den AfD-Anhänger*innen ausgehenden Handgreiflichkeiten.

Diese Maßnahme hätte schon deutlich früher ergriffen werden müssen, die Eskalation hätte auf jeden Fall verhindert werden können. Wir halten das Verhalten der Polizei für grenzwertig und unprofessionell und hoffen, dass bei der nächsten Demo schneller und bedachter gehandelt wird.